Sozialpsychologie  

Sozialpsychologie der Umweltkrise

 
 

Die globale Umweltkrise, wie sie sich beispielsweise im Phänomen des anthropogenen Klimawandels zeigt, stellt die Menschheit vor ungekannte Herausforderungen. Es ist zu fragen, ob und inwiefern die Mechanismen sozialen Denkens und Handelns für die Bewältigung globaler Umweltprobleme geeignet sind. In der Abteilung für Sozialpsychologie werden diese Mechanismen (vorwiegend mit experimenteller Methodik) untersucht.

Laufende Forschungsprojekte:

 

Details

 

Defensive Reaktionen auf Umweltbedrohung und eigenes umweltschädigendes Verhalten

Immo Fritsche (Universität Leipzig)

Wie ermöglichen Rechtfertigungen und Entschuldigungen eigenes umweltschädigendes Verhalten? Welches sind die motivationalen Grundlagen des "Klimaskeptizismus" (Bestreiten eines anthropogenen Klimawandels)?

 

Klimafolgen und soziale Konflikte

Immo Fritsche (Universität Leipzig), Christopher Cohrs (Queen´s University Belfast, UK), Thomas Kessler (Universität Jena)

Erste Ergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmung bedrohlichen Klimawandels autoritäre und ethnozentrische Einstellungen erhöhen kann (Fritsche, Cohrs, Kessler & Bauer, 2012, Journal of Environmental Psychology). Was sind die Rahmenbedingungen und vermittelnden Prozesse dieses Effekts und welche Auswirkungen hat dies für das zukünftige Zusammenleben?

 

Engagement in Umweltbewegungen - Motivationale Bedingungen und Gruppenstrukturen

Katrin Häfner (Universität Leipzig), Immo Fritsche (Universität Leipzig)

Engagement in Umweltbewegungen kann Menschen helfen, erlebte Hilflosigkeit angesichts der globalen Umweltkrise zu bewältigen. Es wird untersucht, welche Auswirkungen die Motivation der Wiederherstellung wahrgenommener Kontrolle auf die Attraktivität verschiedener Umweltbedingungen (z.B. hochdiverse Graswurzel-Gruppen vs. hochstrukturierte einheitliche Gruppen) und das Engagement in diesen hat. Ebenfalls werden mögliche autoritäre Prozesse innerhalb dieser Gruppen untersucht.


letzte Änderung: 03.06.2015 

Kontakt

Institut für Psychologie der Universität Leipzig

 

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